2017: Was kleine Schritte so groß macht.

„Nächstes Jahr werde ich geduldiger mit meinen Kindern sein, mich gesünder ernähren, effektiver arbeiten, mir mehr Zeit für meinen Partner nehmen, jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen 90 Min. Yoga machen und meine Meditationspraxis ausbauen.“

Warum funktionieren diese Vorsätze so selten? Und warum sind sie trotzdem sinnvoll? Vorsätze geben unserem Leben eine positive Richtung. Sie zeigen was uns wichtig ist und sie zeigen, dass wir bereit sind, Veränderung in Kauf zu nehmen, um ein glücklicheres Leben zu führen.

Doch meistens wollen wir, dass die Veränderung sofort passiert und in vollem Ausmaß. Wir sind bereit dafür kurzfristig etwas zu tun, wenn wir schnelle Resultate sehen. Ist dies nicht der Fall setzen Frustration, Trotz oder Selbstabwertung ein. Und wir geben nicht nur auf, sondern stehen statt mit einem glücklicheren Leben mit einem „Nicht-Geschafft-Gefühl“ da. Nicht etwa, weil die Vorsätze zu groß waren, wie man sich dann vielleicht selbst beruhigt oder von Freunden beruhigen lässt, sondern weil die Schritte zur Erfüllung zu groß waren.

Große Ziele zu haben, ist etwas Positives. Etwas, das nicht nur dem nächsten Jahr eine Richtung geben kann, sondern vielleicht den nächsten Jahrzehnten. Und wenn wir uns Zeit nehmen, kleine Schritte zu gehen, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren, dann sind wir mehr auf dem Weg als uns die kleinen Schritte manchmal glauben lassen. Und das ist es, was kleine Schritte so groß macht: wenn wir uns ihrer bewusst sind, statt sie als Stillstand zu werten.

In diesem Sinne wünschen wir allen nivata Freunden zum Jahreswechsel, dass Ihr nach den Sternen greift, ohne Euch dabei einen steifen Nacken zu holen.

Dhanyavad, Prem & Om.
Katharina & Ralf