Blog: Embrace!

Einige von Euch haben meinen Beitrag auf Facebook gesehen und ziemlich viele haben ihn geteilt… Der Film „Embrace“ drückt etwas aus, was anrührt. Als Ralf, der den Film mit mir auf dem Sofa schaute, hörte, dass die Frauen auf der Straße ihren Körper als „disgusting“ bezeichneten, musste er schlucken. Sicher ist ihm das als Paar- und Sexualtherapeut nicht neu, aber die Intensität, die war es. Der Film hat etwas geschafft: er hat sichtbar und spürbar gemacht, dass wir Frauen nicht einfach „rummäkeln“ sondern wirklich geschüttelt sind, von den ganzen perfekten Bildern, die die Welt und wir im Kopf haben. Und da ist der Körper ja nicht das einzige…

Ich bin sicher es gibt sie: die Menschen, die den Film gucken und Hä? denken, weil sie das nicht kennen von sich. Aber die meisten kennen dieses Gefühl der Unzulänglichkeit, des Hinterherhechelns und des sich ständig in Fragestellens. Viele davon kommen zum Yoga, weil sie hier Frieden finden. Und einige kommen zu mir, weil sie spüren, dass ich weiß um was es geht. „Geht das irgendwann weg?“ Meine Antwort ist: Ich bin mir nicht sicher. Was ich aber zu glauben weiß, dass es besser wird, wenn man sich mit Menschen umgibt, die sich dafür einsetzen, dass es besser wird. Und wenn man sich dafür entscheidet, dass andere Dinge als die Selbstkritik im Leben Vorrang haben sollen. Dann kann es gut sein, dass Platz gemacht wird und Dinge in den Hintergrund treten, damit andere ans Licht kommen. Ich sehe das in den Yoga-Stunden, wie Frauen wie Männer durch Yoga der Schönheit in sich die Führung überlassen. Und der Spruch von Patricia Thielemann: „Trete ins Licht.“ findet da eine Entsprechung, die ich nur absolut unterschreiben kann.

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