Yoga, Achtsamkeit & Psychologie: Mitgefühl und Neutralität in der Therapie, 12.-14.09.2018, Berlin Jetzt anmelden

Als Psychotherapeuten, Ärzte und Menschen in helfenden Berufen arbeiten wir bereits mit zahlreichen Methoden und Interventionen. Neueste Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaften erweitern unser Blickfeld dabei ebenso fundamental wie die Bewegung der Achtsamkeit, die sich immer mehr als therapeutisches Grundprinzip etabliert. In vielen therapeutischen Kontexten wird von Achtsamkeit, Atemübungen, Gefühle beobachten, Nicht-Werten und Nicht-Identifizieren gesprochen: aber wie praktiziert man es konkret von seinem Therapeutenstuhl aus? Macht man es gar selbst?

Diese Fortbildung widmet sich diesen Fragen und bietet neben den theoretischen Inhalten einen direkten Einstieg in die Praxis. Es ist bereits erwiesen, dass Psychotherapeuten, die vor einer therapeutischen Sitzung meditiert haben, erfolgreicher therapieren und sich Patienten/Klienten besser erholen. Doch warum ist das so? Und wie kann man das Geschenk, das bei einem selbst so gut funktioniert auch an den Patienten/Klienten weitergeben?

In dieser Fortbildung stehen beide Ansätze im Mittelpunkt: Sie erfahren warum Techniken aus Yoga & Meditation Ihnen in der Arbeit helfen und wie Sie die Techniken und die Haltung in Ihre Arbeit mit den Klienten/Patienten praktisch integrieren können. Dabei konzentrieren wir uns auf zwei „Gegenspieler“ des Therapiealltags: Mitgefühl und Neutralität.

Mitgefühl ist eine Grundvoraussetzung des therapeutischen Handelns. Doch wie etabliere ich Mitgefühl, wie setze ich es ein und wie bewusst sind mir meine inneren Vorgänge und deren Wechselwirkungen? Wann handelt es sich um echtes Mitgefühl, und wann „leide ich mit“?

Neutralität wirkt als konstruktiver Gegenspieler des Mitgefühls, der durch Klarheit und Bewusstheit die therapeutischen Vorgänge reguliert. Zum Wohle des Klienten sowie zum Wohle des Therapeuten. Wie und worauf sollte ich meine Sicht auf den Menschen mir gegenüber lenken, wie kann ich regulierend eingreifen, um den Erkenntnis- und Heilungsprozess positiv zu beeinflussen?

Was Sie lernen:

  • Grundlagen der Meditation der Achtsamkeit und ihrer Anwendung als eigene Praxis (Technik: Achtsamkeitsmeditation)
  • Mitgefühl und Neutralität als Techniken schulen und etablieren (Technik: Maitri Meditation & Antar Mouna)
  • das Anleiten von Yogahaltungen im Kontext von Psychotherapie (Technik: Pawan Mukta Asana Reihe)
  • Möglichkeiten der Einbettung von praktischen Techniken in den Therapiekontext/Therapiesitzung
  • Selbstmitgefühl als Therapietechnik und Psychohygiene anzuwenden

Nach dem Workshop können Sie:

  • Fehlerfreundlichkeit als Psychohygiene anwenden
  • Selbstmitgefühl und Selbstreflektion praktizieren und weitergeben
  • Bereitschaft zur Öffnung des Klienten/Patienten erhöhen
  • vom Therapeutensessel aus in Bewegung kommen durch das gezielte Setzen somatischer Anker
  • Effektivität und Effizenz durch schnellere Beobachtungsgabe steigern

 

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  • Veranstalter:

    nivata


  • Name:

    Yoga, Achtsamkeit & Psychologie: Mitgefühl und Neutralität in der Therapie

  • Typ:

    Fortbildung

  • Datum:

    12.-14.09.2018

  • Zeit:

    Mi: 10-13 Uhr, 15-18 Uhr
    Do: 9-13 Uhr, 15-18 Uhr
    Fr: 9-13 Uhr

  • Ort:

    Evangelischer Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V.
    Glockenstraße 8, 14163 Berlin

  • Unterkunft:

    Der evangelische Diakonieverein bietet eine praktische und idyllische Möglichkeit der Übernachtung.
    Um rechtzeitige Buchung wird gebeten.
    http://www.diakonieverein.de/gast/zimmer/

  • Teilnehmerzahl:

    Mind. 6

  • Lehrer:
  • Zertifikat:

    Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer

  • Info:

    Für psychologische Psychotherapeuten, Ärzte, Menschen in Heilberufen, Yogalehrer & Interessierte